Herz im Takt
Wir bleiben im Takt.
Genauso wie unsere Herzen.
Wir bleiben im Takt. Genauso wie unsere Herzen
Gesundes Herz-Kreislaufsystem

Mineralstoffräuber Stress

Wer in der Arbeit übermäßig viel zu tun, anhaltende Probleme mit Kollegen oder dem Chef oder im Privatleben schwerwiegende, belastende Situationen durchzustehen hat, ist häufig von typischen Stresssymptomen geplagt. Dabei kann sich Stress in vielfältigen psychischen und physischen Beeinträchtigungen ausdrücken. Die Anspannung ist auch häufig mit einem Mineralstoffmangel verbunden, der wiederum auch Herzrhythmusstörungen verursachen kann.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem Phänomen Stress und einer Herz­rhythmus­störung?

Markus-Claudius Jejkal (Psychosomatische Fachklinik Wollmarshöhe, Bodnegg)

Wieso verursacht Stress Herzrhythmusstörungen?

Kurz gesagt: Bei Stress erhöht sich unser Bedarf an Magnesium und Kalium erheblich. Unter psychischen und physischen Belastungssituationen schüttet der Körper das auch als "Stresshormon" bekannte Hormon Cortisol in hoher Menge aus. Es hat die Aufgabe, den Flüssigkeitshaushalt, den Kreislauf und den Stoffwechsel des Körpers auch an extreme Situationen anzupassen.

So wird Cortisol beispielsweise bei Infektionen, Verletzungen oder bei der Geburt, verstärkt ausgeschüttet. Aber auch bei psychischen Belastungen wie Angst, Überlastung, Depression oder beruflichem Stress wird dieses Hormon vermehrt produziert. Die Ausschüttung von Cortisol ist eng verknüpft mit einem anderen Hormon, dem Aldosteron, das speziell den Mineralstoff- und Flüssigkeitshaushalt regelt.

Steigt durch die Ausschüttung von Cortisol der Aldosteronspiegel an, so hat dies zur Folge, dass Wasser und Natrium im Körper zurückgehalten werden und stattdessen vermehrt Kalium (und auch Magnesium) ausgeschieden werden. Die Symptomatik der funktionellen Herzrhythmusstörungen bei Stress lässt sich so durch den dadurch bedingten Kalium- und Magnesiummangel physiologisch erklären.

Tipps zur Entspannung

Wer ist von stressbedingten Herzrhythmusstörungen betroffen?

Eine aktuelle, repräsentative bundesweite Umfrage, die mit 2.537 Personen im Alter von 14 bis 80 Jahren zum Thema „Deutschlands gestresste Herzen“ durchgeführt wurde, zeigte sehr interessante Ergebnisse:

21%

Jeder Fünfte (21 %) hatte schon einmal Herzrasen, Herzklopfen oder Herzstolpern (ausgenommen waren emotionale Situationen wie aufregende Filme, Verliebtheit oder ähnliches).

60%

60 % der Betroffenen haben wegen dieser Beschwerden einen Arzt aufgesucht, um sich näher untersuchen zu lassen.

14%

So litten beispielsweise 14 % der Befragten an funktionellen Herzrhythmusstörungen, 9 % an einer koronaren Herzerkrankung (eine Erkrankung der Herzkranzgefäße) oder Angina pectoris (Schmerzen des Herzens aufgrund von Durchblutungsstörungen), 8 % hatten Vorhofflimmern und die restlichen Befragten erhielten andere Diagnosen.

29%

Der häufigste Grund für Herzstolpern und Herzrasen wurde jedoch mit 29 % wegen psychischer Belastung und Stress angegeben, und zwar hauptsächlich von jüngeren Patienten. Mehr als die Hälfte dieser Stresspatienten war zwischen 30 und 39 Jahre alt.

Mineralstoffräuber Stress

Stress hat in unserem schnelllebigen Alltag deutlich zugenommen und führt unter anderem zu Herzbeschwerden.

Daher ist es wichtig, auch Pausen zum Abschalten in den Alltag einzuplanen. Um das Herz hier optimal zu versorgen, empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme von Kalium und Magnesium, den Mineralstoffen, die für den regelmäßigen Herzschlag besonders wichtig sind.

Tromcardin® complex zum Diätmanagement von Herzerkrankungen, insbesondere Herzrhythmusstörungen, enthält diese Mineralstoffe in einer ausgewogenen, auf das Herz abgestimmten Kombination mit dem Nährstoffplus: Vitamin B12, Folsäure, Niacin und Coenzym Q10.

AktivDuoTromcardin® complex kaufen