Herz im Takt
Wir bleiben im Takt.
Genauso wie unsere Herzen.
Wir bleiben im Takt. Genauso wie unsere Herzen
Gesundes Herz-Kreislaufsystem

Funktionelle Herzrhythmusstörungen

Jeder kennt Situationen, in denen vor Aufregung das Herz bis zum Halse schlägt oder vor Angst das Herz nicht nur klopft, sondern hämmert. Wenn jedoch ohne ersichtlichen Grund – oft auch in Ruhe oder nachts – die Symptome Herzklopfen, Herzstolpern, Herzjagen, Angstgefühl, Schwindelgefühl, Kurzatmigkeit oder Druckgefühl auf der Brust auftreten, dann ist das für den Betroffenen sehr beunruhigend und erzeugt einen hohen Leidensdruck.

Wenn hier der Arzt das Herz gründlich untersucht und nichts feststellen kann und auch sonst keine krankheitsbedingten Ursachen vorliegen, dann handelt es sich oftmals um sogenannte funktionelle Herzrhythmusstörungen.

Darunter versteht man das Auftreten von zusätzlichen Herzschlägen (ventrikulären Extrasystolen), die ohne organisch bedingte Erkrankung auftreten. 

Was ist eine Herzrhythmusstörung?

PD Dr. Elke Parsi (Fachärztin für Kardiologie, Berlin)

 

Ursachen

Die Gründe für das Auftreten von funktionellen Herzrhythmusstörungen sind vielfältig: Beispielsweise können besondere Belastungssituationen, Stress oder hormonelle Schwankungen ein Auslöser sein.

Betroffen sind häufig auch junge Patienten, bei denen man solche Herzbeschwerden aufgrund des Alters nicht erwartet. Die Extrasystolen, beschrieben als Herzstolpern oder Herzjagen, lösen oft heftige Angstzustände aus.

Der Hausarzt oder der Kardiologe kann diese Abweichungen mittels eines Elektrokardiogramms zwar messen, eine krankhafte Ursache liegt dabei jedoch nicht vor und das Herz ist ansonsten völlig gesund. Deshalb spricht man hier von funktionellen Herzrhythmusstörungen, im Gegensatz zu einer organisch bedingten Herzrhythmusstörung wie beispielsweise dem Vorhofflimmern, bei dem das Herz unregelmäßig, zu schnell oder zu langsam schlägt.

Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt als Ursache von Herzrhythmusstörungen

Oftmals gehen die funktionellen Herzrhythmusstörungen auf ein Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts zurück. Wenn das Verhältnis und die Verteilung von geladenen Teilchen, wie Kalium- und Magnesiumionen, inner- und außerhalb der Zellen durcheinander geraten, können die Muskelzellen des Herzens nicht mehr richtig arbeiten.

Es kommt zu einer erhöhten Reizübertragung und somit zu einem Anstieg an unregelmäßigen Herzschlägen. Für ein Ungleichgewicht der Elektrolyte ist oftmals ein Mangel der beiden Mineralstoffe Kalium und Magnesium verantwortlich. Sind die Verschiebungen der Elektrolytbalance tatsächlich der Auslöser der Herzrhythmusstörungen, steht die Therapie mit Kalium und Magnesium im Vordergrund.

Ein Ausgleich des Elektrolythaushalts verbessert die Symptomatik und lindert den Leidensdruck. Die kombinierte Gabe von Kalium und Magnesium, auch als therapiebegleitende Maßnahme, ist daher sehr sinnvoll.

 

Hierfür eignet sich beispielsweise Tromcardin® complex, das genau auf die Nährstoffbedürfnisse des Herzens abgestimmt ist und sich bei funktionellen Herzrhythmusstörungen vielfach bewährt hat.

Wer ist besonders häufig von funktionellen Herzrhythmusstörungen betroffen?

Da Herzrhythmusstörungen oft durch Stresssituationen für unseren Körper entstehen, sind manche Personengruppen besonders gefährdet.

Beruf & Familie

Häufig sind es junge Frauen in besonderen Belastungssituationen (z. B. Doppelbelastung Beruf und Familie), bei denen stressbedingte Herzrhythmusstörungen diagnostiziert werden.

Wechseljahre

Auch Frauen in den Wechseljahren leiden oft unter funktionellen Herzrhythmusstörungen. Die hormonelle Umstellung hat unter anderem Auswirkung auf den Elektrolythaushalt, was die Störungen des Herzschlags verursachen kann.

Depression, Burnout, Panik

Eine weitere Risikogruppe für funktionelle Herz­rhythmus­störungen stellen Patienten mit psychischen Erkrankungen wie Depression, Burnout, Angst- und Panikerkrankungen dar.

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