Herz im Takt
Wir bleiben im Takt.
Genauso wie unsere Herzen.
Wir bleiben im Takt. Genauso wie unsere Herzen
Gesundes Herz-Kreislaufsystem

Mineralstoff für das Herz: Kalium

Kalium ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperzellen und zugleich der wichtigste Mineralstoff im Innern der Zellen.

Der Körper eines Erwachsenen enthält ca. 1000 g Calcium, 170 g Kalium, 70 g Natrium, 30 g Magnesium und noch viele andere Mineralstoffe in geringeren Mengen. Somit steht Kalium mengenmäßig an zweiter Stelle der lebenswichtigen Mineralstoffe!

Kalium befindet sich jedoch zu 98 % innerhalb der Körperzellen, im Blutserum sind nur 2 % enthalten. Wenn man also den Kaliumspiegel aus einer Blutprobe bestimmen lässt, so erfährt man nur die Konzentration im Blut, den Kaliumgehalt in den Zellen kann man nicht messen. Im Blut gilt ein Wert zwischen 3,6 bis 5,0 mmol/l als normal.

Kalium

Zusammenspiel von Kalium und Magnesium

Kalium ist an vielen physiologischen Prozessen der Zellen beteiligt und vor allem zur Aufrechterhaltung eines Elektrolytgleichgewichts erforderlich. Dieses Gleichgewicht wird durch die Verteilung unterschiedlich geladener Teilchen innerhalb und außerhalb der Zellen gewährleistet und ist für die Funktionalität der Zellen sehr wichtig.
Gerade Nervenzellen, die elektrische Signale weiterleiten, sind auf eine exakte Verteilung der Elektrolyte angewiesen.

Neben Kalium sind noch andere geladene Teilchen, beispielsweise Natrium, an der Elektrolytbalance beteiligt. Kalium und Natrium werden mithilfe von bestimmten Transportern (Natrium-Kalium-Pumpen) durch die Zellwand geschleust und ins Zellinnere beziehungsweise nach außen transportiert. Diese Pumpen benötigen wiederum Magnesium, um richtig zu funktionieren. Ohne Magnesium kann das Kalium also nicht transportiert werden. Daher ist Magnesium, neben Kalium und Natrium, ebenfalls für das Aufrechterhalten des Elektrolytgleichgewichts erforderlich.

Mehr über Magnesium

Die Rolle von Kalium für das Herz

Eine der wichtigsten Aufgaben von Kalium ist die Steuerung der Muskelfunktion, die nur dann reibungslos funktioniert, wenn die Muskelzellen genügend Kalium zur Verfügung haben und das Zusammenspiel mit anderen Mineralstoffen wie Magnesium und Natrium gut funktioniert.

Wie Magnesium ist deshalb auch Kalium in Herzmuskelzellen für den regelmäßigen Herzschlag wichtig. Fehlt dem Körper dieser Mineralstoff, kommt es zu Störungen der normalen Herzfrequenz.

Kalium regelt darüber hinaus auch den Flüssigkeitshaushalt, aktiviert verschiedene Enzyme und ist an der Regelung von Stoffwechselfunktionen beteiligt. 

Risikofaktoren für einen Kaliummangel

Kommt es durch Flüssigkeitsverlust (übermäßiges Schwitzen, Durchfall, Erbrechen, Behandlung mit entwässernden Medikamenten) zu Kaliumverlusten, so macht sich dies mit Zittern, Kraftlosigkeit, aber auch durch Herzrhythmusstörungen bemerkbar.

Auch bei Stress wird übermäßig viel Kalium verbraucht und es kommt oft zu stressbedingten Herzbeschwerden wie Herzstolpern oder Herzklopfen. Daher sollte gerade in Belastungssituationen auf eine ausreichende Zufuhr dieses wichtigen Mineralstoffs geachtet werden. Damit das benötigte Kalium möglichst schnell in die Muskelzellen gelangt, ist zusätzlich Magnesium notwendig. Wichtig ist, beide Mineralstoffe immer gemeinsam in einem ausgewogenen Verhältnis einzunehmen.

Hier steckt Kalium drin

Die empfohlene Tagesmenge von Kalium liegt bei 2-4 g. Kalium ist unter anderem in Obst, vor allem in Bananen oder getrockneten Früchten in größeren Mengen enthalten. Auch Kartoffeln, Spinat, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Kohl sind gute Kaliumlieferanten.

Diese Nahrungsmittel sind besonders reich an Kalium:
Lebensmittel Kaliumgehalt in mg/100g
getrocknete Aprikosen 1370 mg
weiße Bohnen 1337 mg
Linsen 837 mg
Quinoa 804 mg
Walnußkerne 570 mg
Spinat 554 mg
Grünkohl 490 mg
Kartoffeln 411 mg
Bananen 382 mg
Karotten 320 mg
Kaliumgehalt Walnußkerne
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