Fussball EM 2016 in Frankreich: Achten Sie nicht nur auf die Spiele, sondern auch auf Ihr Herz

Dass Fußball, auch für Zuschauer, herausfordernd sein kann, war für Münchener Forscher um  das Team von Dr. Ute Wilbert-Lampen und Co-Autor Dr. Tilmann Pohl das überraschende Ergebnis einer Auswertung von kardialen Zwischenfällen in München während der Fußball WM im Sommer 2006.
Ganz Deutschland war im Fußfallfieber. Überall sah man Autos mit flatternden Deutschlandfahnen und die halbe Stadt traf sich vor Großleinwänden zum „Public Viewing“ um die Mannschaften auch außerhalb der Stadien anzufeuern.
Kaum rollte der Ball mit deutscher Beteiligung, trieb es manchem der Fans den Herzschlag und den Blutdruck in die Höhe – manchmal sogar in lebensbedrohlichem Maße. So endete unerwartet das Sommermärchen teilweise in der Notaufnahme des Krankenhauses.
Ausgewertet wurden in der Studie die Protokolle von 24 Notarztstationen* und speziell ausgestatteten Einsatzwagen in und um München, um zu untersuchen, ob emotionaler Stress einen Herzinfarkt oder lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Vergleichszeitraum für die Zeit während der Fußball-WM waren die weniger stressigen Sommer 2003 und 2005. Es zeigte sich, dass während der spannenden Spiele, der Grund wegen Herzproblemen einen Notarzt zu alarmieren 3,3-mal bei Männern und 1,8-mal bei Frauen höher war als in den fußballfreien Sommern. Ungeachtet, ob der Fan im Stadion oder vor dem heimischen Fernseher sein Team anfeuerte.
Insgesamt wurden 302 akute Herzkreislaufvorfälle während der WM registriert, wobei an Spieltagen der deutschen Mannschaft im Schnitt 43,1 pro Tag registriert wurden in Gegensatz zu den übrigen WM-Tagen 18,2 Notfälle auftraten. In den Fußballfreien Sommern 2003 und 2005 gab es im Schnitt nur 14,6 Herznotfälle.
Die Mediziner vermuten, dass ausgeschüttete Stresshormone hinter dieser Anhäufung stecken. Denn sowohl bei Menschen mit einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) stieg das Risiko auf das Vierfache, als auch bei Fans ohne entsprechende Herzerkrankung auf das Doppelte für Herzinfarkt und/oder -rhythmusstörungen.
Neben dem emotionalen Stress könnten weitere Faktoren das Risiko verstärkt haben. Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass hartgesottene Fans weniger schliefen als sonst, aber vermutlich mehr Alkohol konsumierten und teilweise von Fastfood lebten. Manch Herzkranker nahm es auch vermutlich mit der Einnahme seiner Herzmedikamente so genau. Alles in Allem Dinge die einem (kranken) Herz nicht gut bekommen.
Denn Stress schwemmt  aus unserem Körper verstärkt Elektrolyte aus – auch Kalium & Magnesium. Ein hoher Alkoholkonsum bedingt zusätzliche Verluste. Ein ausgewogener Haushalt dieser beiden herzaktiven Mikronährstoffe ist jedoch Grundvoraussetzung für den gesunden Herzrhythmus: Kalium stabilisiert das Ruhepotenzial unserer Zellen und wird für die Erregungsbildung und –leitung des
Herzens benötigt. Magnesium erhöht die Erregungsschwelle des Herzens,
verlängert dessen Erholungsphase und erweitert die Blutgefäße. Ein
Mangel an Kalium & Magnesium äußert sich deshalb oft in Beschwerden
wie Herzrasen oder –stolpern.

Herzaktive Mikronährstoffe bringen das Herz in den richtigen Rhythmus

Treten solche Beschwerden bei einem ansonsten organisch gesunden Menschen auf, empfiehlt sich die kombinierte diätetische Gabe von Kalium & Magnesium und  anderen herzaktiven Mikronährstoffen über Tromcardin® complex: „So kommt
das Herz schnell wieder in den richtigen Rhythmus. Allerdings sollten Sie auch auf einem vernünftigen Lebensstil achten:  Alkohol nur in Maßen trinken – und vor fußballerischer Belastung besser zum Wasser als zum Bierglas greifen…“
Vor der anstehenden Fußball Europameisterschaft ist es für Fußballfans mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung besser, sich noch einmal gründlich durchchecken zu lassen.

TIPP: senden Sie doch Freunden und/oder Bekannten einen sportlichen Gruß mit unserer e-card auf Tromcardin.de


*Heartwire, Coronary events doubled during soccer World Cup, Lisa Nainggolan
January 30, 2008


*Cardiovascular Events during World Cup Soccer: Ute Wilbert-Lampen, M.D., David Leistner, M.D., Sonja Greven, M.S., Tilmann Pohl, M.D., Sebastian Sper, Christoph Völker, Denise Güthlin, Andrea Plasse, Andreas Knez, M.D., Helmut Küchenhoff, Ph.D., and Gerhard Steinbeck, M.D.; N Engl J Med 2008; 358:475-483January 31, 2008DOI: 10.1056/NEJMoa070742